Posts mit dem Label Urlaub 2009 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Urlaub 2009 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2010/01/06

Weihnachtsfeiertage samt Grannybesuch inklusive Hüttenzauber

Happy 2010! Die Feiertage liegen erfolgreich hinter uns, die Grannys sind auch schon lang wieder gen Homeland abgedüst und so werde ich mal flott die 30min Mittagspause, die meine lieben Kleinen netterweise beide schlafen, für einen kurzen Bericht nutzen.
Am 24.12. flogen nacheinander Oma Geli und Opa Peter ein und wurden jeweils vom Empfangskomitee Ella/Rouven herzlich in Empfang genommen und samt ihren jeweils 100 Gepäckstückchen nach Redwood City chauffiert. In der Nacht zum 25. hat Santa durch den Kamin mehrere Tonnen Geschenke abgelassen und über genau diese konnte Ella dann am 1. Weihnachtsfeiertag früh morgens herfallen. Sie war wirklich mit Begeisterung dabei, hat alles ausprobiert aber letztendlich hat sie den ganzen Tag gebraucht. Nach einem gemütlichen Frühstück, beschlossen wir das herrliche Wetter für einen Ausflug zum Pazifik zu nutzen. Zurück blieben nur Rouven und ein riesen Truthahn. Am Pazifik war es traumhaft, die Sonne lachte hell vom Himmel und bescherrte uns 16°C, eine leichte Brise wehte und die Wellen sorgten für die perfekte Audiokulisse. Ella hatte natürlich kein Verständnis dafür, dass sie die Schuhe nicht ausziehen durfte, aber Opa wusste sie mit einigen Spielen abzulenken. Auf den Klippen gingen wir noch etwas spazieren und balancieren und dann wollten wir für einen leichten Mittagssnack irgendwo einkehren. Wir mussten aber feststellen, dass selbst in den USA, wo eigentlich immer gearbeitet wird, zumindest in Pazifiknähe kein geöffnetes lauschiges Lokal aufzutreiben war. Dafür gab's weiter was für die Augen, denn wir fuhren noch ein wenig entlang den Pazifik Hwy No.1, zurück wählten wir einen kleineren Highway und schlängelten uns vorbei an Redwoods durch die Berge. Wieder zu Hause knurrten unsere Mägen heftigst, zum Glück hatte Rouven das Vögelchen gerade fertig geköchelt und wir konnten über selbigen herfallen. Dank dem deutschen Laden in Redwood City konnten wir stilecht mit Rotkohl und Klößen reinhauen. Anschließend machte sich Ella an die nächste Runde Geschenke auspacken und erkunden. Unterm Tannenbaum ließen wir den ersten Weihnachtsfeiertag gemütlich ausklingen. Den 26. nutzten wir standesgemäß für einen der tausend Sales und machten uns auf die Geschäfte zu durchwühlen. Zugegebenermaßen ist Einkaufen mit 2 kleinen Rackern eher anstrengend, aber die Grannys brauchten warme Buxen für den Schnee und wir wurden zum Glück im zweiten Laden schon fündig. War aber auch nicht so schlimm, denn das Wetter hatte eh nur Nieselregen zu bieten. Danach gönnten wir uns ein Mittagsmahl im Restaurant. Nach dem Mittagsschlaf regnete es leider noch immer, aber immerhin Regen hier bedeutet Schnee in den Bergen :-) Die Grannys amüsierten sich also drinnen mit ihren Enkeln. Nach dem es dunkel wurde machten aber Ella, Rouven, Oma und Opa noch einen Ausflug zur Eucalyptus Street in San Carlos. (das war die irre beleuchtete Straße, siehe Dezember pics).
Am Nachmittag sollte eigentlich noch Rouven's Kumpel Stu aus London eintrudeln, doch wegen des mißglückten Anschlags in Detroit wurden überall die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und Stu kam erst spät Abends an. In unserer kleinen Wohnung war es mittlerweile also ganz schön eng geworden mit 5 Erwachsenen und 2 kleinen Scheißerchen. Deshalb brachen wir am 27. vormittags nach Truckee (Donner/Tahoe) in der Sierra Nevada auf, wo wir eine klitzekleine Schneebutze gemietet hatten. Die Autofahrt war zum Glück nach 3,5h vorbei und eigentlich auch relativ stressfrei mit Ella und Lenny. Die Butze war herrlich, genug Platz für alle und Schnee gab es auch massenweise. Wir haben schnell die Zimmer gerecht aufgeteilt, unsere 7 Sachen verstaut und uns danach sofort in den Schnee geworfen.
Die Tage in Tahoe haben wir für viele Spaziergänge durchs Winterwonderland und Rodelabfahrten genutzt, Rouven hat einen Tag Squaw Valley auf Brettern unsicher gemacht und die Grannys haben vor allem Lenny durch die Gegend geschleppt und Ella rundum entertaint. Silvester hat sich die Sonne wieder in all ihrer Pracht gezeigt und so haben wir das gute Wetter genutzt und einen Ausflug rund um den Lake Tahoe unternommen, in Heavenly (an diesem Skigebiet waren wir letztes Jahr eingekehrt) kurz vorbeigeschaut und unterwegs auch noch einen tollen Rodelhang mitgenommen. Zurück in der Hütte gabs Dank Oma lecker Futter und Dank WiFi und YouTube auch "Dinner for One". Selbst hatte ich es nicht bis Mitternacht durchgehalten, war aber nicht so schlimm, wir hatten uns ja nach deutscher Zeit schon ein Frohes Neues gewünscht ... Die Tage in den Bergen waren jedenfalls sehr schön und eh wir uns versahen, war die Woche auch schon wieder rum und wir mussten wieder heim düsen. Auf dem Rückweg habe ich dann Ella leider erklären müssen, dass Oma und Opa uns wieder verlassen müssen und am nächsten wieder in den Flieger nach Deutschland steigen. Diese Neuigkeit hat Ella ganz schön mitgenommen und sie hat ziemlich Trübsal geblasen, denn Zeit mit den Grannys verbringen ist einfach das Beste. (Anmerkung der Red.: auch Lenny vermisst es ganz doll den ganzen Tag rumgetragen zu werden). Da die Flieger aber erst Abends gingen, haben wir den Sonntag noch für einen Ausflug nach SF an die Pier 39 genutzt. Schließlich mussten wir uns live und vor Ort von der Stille überzeugen. Tatsächlich war kein "Ouuuuh" zu hören, nur noch 1 Dutzend Seerobben lagen auf den Pontons, die sonst von hunderten Sea Lions bevölkert sind. (verschwunden sind sie seit Ende Novemver und keiner weiß genau warum). Bei herrlichem Wetter sind wir gemütlich den Pier abgebummelt und haben selbstverständlich noch eine Clam Chowder gespachtelt. So ließ sich der Urlaub und das Grannygastspiel ganz gemütlich ausklingen und Ella konnte die letzten Stunden mit Oma und Opa genießen.
Abgesehen von der Urlauberei gibt es zu vermelden, dass Lenny seit Dezember die halbe Drehung perfekt beherrscht und großen Gefallen an seinen Füßen gefunden hat. (heute hat er gar genüßlich seine Zehen abgelutscht). Dank den Grannys hat sich Ella's Wortschatz mal wieder erheblich vergrößert und bereits vor Weihnachten fing sie fleißig an Sätze zu bilden. Die lieben Kleinen gedeihen prächtig und für 2010 wünsche ich mir ab und zu mal eine Nacht zum durchschlafen. (Träumen muss erlaubt sein)
Oma Geli, Opa Peter Besuch X-Mas through New Year

2009/07/10

wieder daheeme

Vor uns lagen nur noch wenige Meilen (gemessen an der Größe dieses Bundesstaates), wir sind morgens ohne lang zu trödeln auch gleich los und haben somit den typischen Big Sur Nebel mitgenommen. Entlang die Küste nach Norden ist es fast immer so lange nebelig, bis die Sonne gegen Mittag über die Berge kommt und diesen dann auflöst. Wirklich schlimm war das aber nicht, denn Rouven und ich sind hier schon mehrmals langgedüst und der große Landschaftsbewunderer ist Ella ja noch nicht. Natürlich haben wir noch kurz den Elephant Seals hallo gesagt, ihnen zugeschaut, wie sie im Sand rumfletzen und vereinzelt ein Bad im Pazifik genossen. Danach gabs nur noch einen kurzen Kaffeestopp und zum Mittag waren wir auch schon wieder in unseren trauten vier Wänden. Ella ist als allererstes auf ihr Bobby Car gestiegen und damit durch die Wohnung gedüst - hmmmmh man sollte meinen sie hätte so langsam genug vom Auto fahren. Anschließend hat sie ihren restlichen Zoo geherzt und in der Wohnung verteilt und natürlich ihr Boot voller Hingabe wieder vereinnahmt. Den Rest des Wochenendes haben wir uns vor allem vom urlauben erholt. Das war er also unser letzter Urlaub zu dritt, die nächsten großen Abenteuer werden wohl etwas lauter werden ... :-)

PS: habe endlich auch Ellas Plantscherei im Pazifik hochgeladen, ihr müsst nur etwas runterscrollen, dann findet ihr das Video auch. Fotos sind jetzt auch alle hochgeladen.

2009/07/05

zurück nach Norden mit Zwischenstopp San Simeon

Wer hat Angst vorm Pazifik?

Am Morgen wollte Rouven als erstes schnell ums Eck und einen Kaffee erwerben gehen. Ella störte es selbstredend nicht, dass sie noch im Schlafanzug war und sprang auf Papas Arme und rief mir "Tschüß Mama" zu. Natürlich durfte sie im Schlafanzug nicht mit und Rouven war ja auch nur 5min weg. Anschließend warfen wir nur noch schnell das kontinentale Frühstück ein, welches aus einem Blaubeermuffin bestand, (und es ist immer wieder erstaunlich, dass sich Ella die Wörter von Dingen, die ihr schmecken sofort merkt ...) und waren dann auch schon wieder unterwegs entlang des Hwy. No. 1 gen nördlichere Gefilde. In Santa Barbara hielten wir in einem typischen amerikanischen Café für ein zweites Frühstück an, zum einen, weil wir ja genug Zeit hatten und zum anderen machte Santa Barbara einen ganz ansehnlichen Eindruck. So wirklich ist die amerikanische Frühstückskultur ja nicht meine, (ich brauche doch bloß Brötchen mit Nutella zu meinem Glück!) Rouven hingegen ist mit diesem Futter gut aufgehoben und das Essen war auch recht gut. Der Laden war auf jeden Fall voll, da dieser Freitag frei war. (wenn der amerikanische Feiertag aufs Wochenende fällt, dann ist entweder der Freitag oder der Montag frei - tolle Erfindung) Danach düsten wir weiter am Wasser lang vorbei an vielen Obstplantagen. Eigentlich wollten wir bereits in Morro Bay oder Cambria eine Unterkunft für die Nacht suchen, doch da Ella endlich mal eingeschlafen war, düsten wir noch ein paar Meilen weiter nach San Simeon. Den Ort kannte ich auch schon gut, denn hier hatte ich schon 2003 mit meinem Papa und im März mit meiner Mutter und Jack übernachtet. Von daher wusste ich auch, dass es die letzte halbwegs bezahlbare Motelansammlung vorm Big Sur ist. Idyllisch zwischen Strand und Hwy. No. 1 gelegen, da kann man also nicht viel falsch machen. Die Preise waren aufgrund des Feiertages und weil momentan natürlich auch Saison ist entsprechend gesalzen, aber was solls, dafür hatten wir sogar ein Zimmer mit Meerblick. (an dem Haus vorbeigelugt, konnte man den Pazifik ein wenig weiter erspähen!) Wieder hieß es Strandausrüstung geschultert und ab ans Wasser. Dieses Mal schenkte Ella ihrer Buddelausrüstung nur wenig Aufmerksamkeit, zum einen, da der Strand doch recht steinig war zum anderen war der Pazifik trotz gewissen Respekts ihrerseits zu verlockend. Nach und nach und mit Papas Hilfe tastete sie sich an den Pazifik ran und selbstredend endete das ganze so, dass wir sie da nicht mehr so richtig raus, bzw. weg bekamen. Zwar war sie zwischendurch ganz froh, dass ich sie trocken und warm gerubbelt hatte und sie wieder trockene Sachen anhatte, doch der Frieden hielt höchstens 1 Minute und sie jammerte, dass sie wieder ins Wasser will. Rouven versuchte sie so gut es ging abzulenken, so dass ich auch nochmal plantschen gehen konnte und dann mussten wir sicherheitshalber dem Strand adé sagen, denn Ella war vom Wasser nicht mehr fernzuhalten. Leider ist der Pazifik doch ganz schön kühl, sodass man so eine kleine Maus nicht zu lange da drin rumplantschen lassen kann. Wir werden definitiv eines der nächsten Wochenenden nutzen, damit Ella wieder an den Strand kommt, aber für heute war auch gut, zumal sie auch schon ganz schön kaputt war. Wir gönnten uns noch ein leckeres Dinner in einem der Restaurants und legten uns anschließend (zumindest Ella tat das) zur letzten Urlaubsnacht zur Ruh.
Fazit: Ella hat jedenfalls keine Angst mehr vorm Pazifik.

PS: grrrh Schusselmama hat mal wieder zugeschlagen, denn ich habe Ellas Schnuffelkissen im Motel in Santa Monica liegen lassen :-( Sehr ärgerlich, denn wir hatten uns das Kissen extra importieren lassen.


hier noch ein pazifischer Plantschspaß mit Ella

zurück nach Norden mit Zwischenstopp Santa Monica

Unsere Tage in den südlichen kalifornische Gefilden sind vorbei und wir machen uns wieder auf gen Heimat. Da wir es aber mit der Autofahrerei nicht übertreiben wollen, lassen wir uns dabei Zeit und düsen gemütlich entlang des Highway No. 1 die Küste hoch. Mittags sind wir auch schon in Santa Monica und beschlossen, dass es mit der Fahrerei für heute reicht und checken in ein Motel am Santa Monica Blvd. ein. Bei unserer Weihnachtstour hatten wir im Best Western nebenan genächtigt, dieses Mal entschieden wir uns für die Travellodge. Leider mussten wir Unsummen für eine ziemlich ranzige und scheppige Bruchbude berappen. Irgendwie doch sehr ärgerlich, wenn man 90% des Preises für die Location bezahlt. (hmmmph) Aber wir wollten wirklich nicht mehr weiterfahren oder uns einer langen Sucherei hingeben, deshalb nahmen wir das Zimmer in seinem Zustand samt stattlicher Geräuschkulisse vom Verkehr auf dem Santa Monica Blvd. hin. Lange hielten wir uns auch gar nicht im Zimmer auf, sondern schnappten uns gleich unsere Strandausrüstung und schlenderten rüber zum Strand. Ella konnte sich wieder intensiv der Buddelei hingeben, außerdem zeigte ihr Rouven wie man große Löcher aushebt. Leider wollte sie immer noch nicht so richtig an Rouvens starker Hand im Wasser plantschen, sondern bevorzugte die sichere Variante: Meerblick von Papas Arm aus. Allerdings konnte man schon gewisse Annäherungserfolge vereichnen. Irgendwann knurrten uns dreien aber die Mägen und wir machten uns auf zur Flaniermeile von Santa Monica. Wie auch bei unserem letzten Besuch gab es eine schöne bunte Mischung, sprich unzählige Straßenmusiker, viele Leute zum Begaffen und etliche Läden und Restaurants. Bei einem Italiener genossen wir ein leckeres Mahl, irgendwann hatte Ella aber genug und fing an mit den Nudeln um sich zu werfen. Für uns ein sicheres Zeichen, dass es Zeit zum Rückzug ist. Zurück im Hotel verfachteten wir Ella auch recht schnell ins Bett. Da wir uns das Zimmer zu dritt teilten, hieß das, dass auch für uns somit der Abend angebrochen war. Zum Glück stören Ella weder der laute Verkehr noch die Flimmerkiste, wenn sie erst einmal schläft. Fazit unsererseits: NIE WIEDER in Santa Monica übernachten. Lieber ein paar Meilen nordwärts oder in einem wesentlich südlicheren Teil von L.A., denn so eine Nacht ist nicht nur teuer, sondern auch ziemlich laut. Aber für 1 Nacht gehts schon mal.

Stadtbummelei durch San Diego

Vor uns lag noch einmal ein voller Tag in San Diego, doch dieses Mal haben wir uns gegen Tiere begaffen entschieden (irgendwann reichts ja auch), sprich haben Zoo und Wildlife Park von unseren ursprünglichen Plänen gestrichen und uns zum Stadtbummeln aufgemacht. Als erstes schlenderten wir ein wenig durch "Old Town". Die alten Holzhäuschen sahen allesamt sehr ansehnlich aus und versprühten einen gewissen Wild West Charme. Selbstverständlich waren alle alten Häuschen entweder Restaurants oder tacky Tourisouvenirshops von daher hat man dann auch alles recht schnell gesehen und wir zogen weiter. Am Hafen schlenderten wir ein wenig durchs Sea Village (dieses Mal im hellen, denn bei unserem weihnachtlichen Besuch, war es ja schon dunkel) und gönnten uns ein leckeres Mittagsmahl. Als wir uns dort auch satt gesehen hatten, war es auch schon früher Nachmittag und wir beschlossen einfach ein wenig mit dem Auto durch San Diego zu kurven, solange Ella schläft. Sie ist zum Glück auch recht schnell eingeschlafen, doch als wir 20min später in den "Cabrillo National Monument Park" einbogen und beim Eingangspförtnerhäuschen anhalten mussten, war bei Ella selbstredend nicht mehr an Schlaf zu denken. Wir schauten uns San Diego also noch ein wenig von oben an und fuhren anschließend gen Hotel. Ein wenig Bummeln wollten wir aber noch, deshalb hielten wir kurz vorm Hotel noch an einer Mall an, die praktischerweise "Mall Racer" zur Verfügung stellte. Wir setzten Elli in so ein kleines Auto rein, sie war glücklich und steuerte sich durch die Mall und wir nahmen nebenbei den obligatorischen Nachmittagstrunk (Starbucks Kaffee) mit. Natürlich gabs nichts wirklich aufregendes in der Mall zu sehen, denn kennt man eine Mall in Amerika kennt man eigentlich schon fast die Milliarden anderen Malls, die es hier gibt. Das interessanteste was wir zu sehen bekamen, war die Schlange vorm Apple Store, in der die Leute für ein neues IPhone 3G anstanden. Unglaublich aber wahr und wir zogen weiter zum Hotel. Dort musste ich selbstverständlich mit Ella gleich wieder in den Pool springen und als sie irgendwann durchgefroren genug war, durfte ich sie auch wieder da rausbugsieren. Unser letzter Tag in San Diego war auch schon rum und wir können dieses Städtchen eigentlich jedem ans Herz legen: viel Strand, viele schöne Ecken, unzählige Amüsierparks und ganzjährig gutes Wetter - was will man mehr.

2009/07/01

Sea World zum Zweiten

Dienstag war nun Rouvens erster offizieller Urlaubstag und somit konnten wir auch Sea World für unseren zweiten Besuch ansteuern. Begonnen haben wir mit vielen Wassertierchen wie Seeottern, Eisbären, Haifischen, Walen und natürlich Delfinen. Nebenbei gabs auch ein paar Budweiser Pferdchen (die so aussehen, wie in dem Werbespot) zu begaffen. Zwar haben die wenig mit Meeresgetier zu tun, aber Anheuser Busch ist wohl einer der Sponsoren des Parks. Pferdchen haben Ella natürlich auch gefallen. Aber machen wir mit dem Meeresgetier weiter. Letztes Mal wollten wir Ellas Aufmerksamkeit nicht gar zu sehr strapazieren und haben die Delfinshow ausgelassen. Dieses Mal aber sind wir rein und haben uns vorneweg noch von einem Gitarrenspieler/Animateur ein paar amerikanische Klassiker vorspielen lassen und fleißig mitgegrölt. Elli hats auf jeden Fall gefallen, denn sie hat zur Musik fleißig getanzt. Die Delfinshow war natürlich auch eine feine Sache, nur Ella wurde zum Ende hin etwas müde. Anschließend haben wir auch gleich das Auto aufgesucht, sprich den Park verlassen und Ella hat wie beim letzten Besuch sofort geschlummert. Eigentlich war der Plan, dass sie im Hotel dann weiterschläft. Das tat sie natürlich nicht, ein bißchen Ruhe haben wir trotzdem walten lassen und sind zum Nachmittag dann zu einem Strand in Del Mar gedüst. Dieses Mal war der Wellengang definitiv stärker, als am Vortag, doch da kenne ich natürlich nix und habe mich in die kühlen Fluten des Pazifiks gestürzt. Beweisfotos gibts davon selbstredend nicht, da Rouven ja aufs Kind aufpassen musste... Geplantscht habe ich definitiv schon bei viel rauherer See in Australien, aber nach so langer Zeit und das erste Mal im Jahr und sowieso hat man doch eine gehörige Portion Respekt. Zumal ich ja auch etwas Rücksicht auf meine Killerplautze nehmen musste. Aber nicht nur deswegen war es ein sehr kurzer Badespaß, sondern auch weil das Wasser eher kühl war. Rouven hat anschließend auch noch ein Häkchen für 2009 gesetzt und sich in die Fluten gestürzt. (d.h. er muss dieses Jahr nicht mehr baden gehen). Ella hat wie am Vortag eher Abstand zum Meer gehalten und auch an Papas Seite sich nicht reingetraut, sondern nur an seine Arme geklammert. Der Sand hat aber nix von seiner Attraktivität für Ella verloren und so ist sie ein wenig rumgerannt und hat auch ein wenig die Schaufel geschwungen. Zum Abendbrot kehrten wir in einem sehr lauschigen Café in La Jolla ein. Das Ambiente war richtig nett, kleine süße Häuschen mit Ladenzeilen und Cafés/Restaurants. Bei milden Temperaturen ist das Schmausen auf der Terasse sowieso super, das Essen war auch gut und zur Abwechslung so gar einmal gesund. Wir haben einmal wieder feststellen können, dass San Diego über sehr sehr schöne Ecken verfügt und hätten hier gegen so eine Villa am Strand absolut nix einzuwenden.

2009/06/29

Schuften und Strand

Von wegen Urlaub! Da Rouven dringend die Portokasse aufbessern wollte, hat er heute nicht geurlaubt, sondern sich in das San Diego Office zum Schuften begeben. So blieben Ella und ich einsam zurück und Ella fragte mich ganz verwirrt, was es denn nun mit dem Konzept Urlaub auf sich hat. Urlaub sollte natürlich weiterhin sein, deshalb urlaubten wir heute etwas einsamer weiter und machten uns auf an den Strand, genauer zum Torrey Pines State Beach Park. Bei soviel Sand war Ella natürlich wie immer in ihrem Element und kaum zu bremsen. Zum Glück war es diesig und die Sonne kam nicht mit all ihrer Kraft durch, so dass man es gut aushalten konnte. Der Strand war sehr schick, einige kleinere Wellen luden auf jeden Fall zum Boogie Boarden ein (*schnüf*) und ausreichend Leute zum Begaffen gab es auch. So sehr Ella auch eine riesige Wasserratte ist, der Pazifik ist ihr dann doch nicht geheuer, denn direkt am Wasser wollte sie nur auf meinen Arm und nicht in den lang auslaufenden Wellen rumpatschen. Super warm war das Wasser nicht, aber doch ganz annehmbar, so dass Rouven uns auf jeden Fall noch einen Strandbesuch schuldig ist in den nächsten Tagen, damit ich endlich mal ein Bad im Pazifik nehmen kann. Gegen Mittag kam dann aber die Sonne doch durch und Mangels einer ordentlichen Brise wurde es auf einmal sengend heiß. Den Mittagsschlaf am Strand konnten wir somit streichen, die Maus verfrachtete ich stattdessen schnell (naja wie schnell man mit dicker Plautze, Buddelausrüstung, Ball, Verpflegungsbeutel und müdem Kind halt sein kann) in den Panzerkreuzer und düste zurück zum Hotel. Nach dem Mittagsschlaf ging das Sportprogramm für Ella gleich weiter, denn prakitscherweise verfügt das Hotel über einen Mini Tennis/Basketballcourt der eingezäunt ist. Entspannt konnte ich Ella darin also freidrehen lassen und sie konnte ihre Fertigkeiten am Ball schulen. Leider hielt die Freude nur so lange an bis sie den nebenan gelegenen Swimming Pool erspähte. Von da an verlangte sie nur lautstark nach ihrer "Badehose!!!". Ärgerlicherweise wurde dieser aber heute instandgehalten und durfte nicht benutzt werden. Zum Trost gings zum Plantschen in die Badewanne (war auch dringend nötig um die Unmengen feinsten Kieselsandes, der überall klebte, loszuwerden). Kaum war Ella der Wanne wieder entstiegen, kam der Papa auch endlich nach Hause und wir hoffen, dass er von nun an nur noch Nachts heimlich arbeitet! Das war er also unser Strandschufttag.


unsere kleine Wühlmaus

Besuch der "Sea World"

Nach genauerem Website Studium haben wir uns am Vorabend dann doch gegen den Wild Animal Park entschieden und statt dessen Sea World bevoruzugt. Uns schien, dass zum einen die wilden Raubtierchen generell nicht so spannend sind für Ella, außerdem machte es den Anschein, dass man sich auch nicht wirklich frei im Park bewegen kann. Aus diesem Grund zogen wir die Wasserwelt vor, zumal wir hierbei auch genau wissen, dass Ella die Wassertierchen liebt. Direkt nach dem Frühstück sprangen wir auch gleich in den Panzerkreuzer und düsten in wenigen Minütchen zu San Diegos Sea World. Sicherheitshalber gönnten wir uns Parktickets, die uns 2 Besuche gestatten und schon waren wir drin. Als erstes schauten wir den Killerwälchen beim Plantschen im Aufwärmbecken zu und da die erste Walshow noch eine Weile hin war, schlenderten wir ein wenig weiter und begafften Fischchen im Aquarium, Seesterne, Anemonen, Schildkröten und noch mehr Fischchen. Ella war von allem so angetan, dass sie sich anstandslos und mucksmäuschenstill von Rouven in der Rucksacktrage rumkutschieren ließ. Leider erlaubte Rouven Ella und mir nicht, dass wir eine wilde Abfahrt mit so einem drehendem Schlauchbootdingens mitmachen dürfen und musste uns stattdessen mit Erdbeersmoothies bestechen. Es waren zwar noch 20min bis zum Showbeginn, aber wir wollten gute Plätze haben und in Ruhe unsere Smoothies schlürfen, deshalb sind wir gleich in die Walarena und haben uns gute Plätze gesichert. So konnten wir gemütlich gaffen wie hunderte andere Menschen Platz nahmen. Irgendwann war Ellas Geduld leider doch vorbei und sie wollte wie immer Laufen und Raus und ... hmmmmh ich befürchtete schon, dass es wohl doch nix mit Killerwale gucken wird. Wir ließen sie ein wenig zwischen uns auf der Bank rumklettern und dann ging die Show zum Glück auch los und wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Zum einen weil es einfach faszinierend ist, diesen posierlichen 3-Tonnern beim Plantschen zuzuschauen, zum anderen weil Ella gebannt die ganzen 30 Minuten der Show konzentriert und mit Begeisterung folgte. Sie hat damit einen neuen persönlichen Aufmerksamkeitsrekord aufgestellt, denn gewöhnlich ist das mit der Aufmerksamkeitsspanne noch so eine Sache. Wir hatten jedenfalls alle Spaß mit Shamu und den anderen Killerwalen. Als die Show zu Ende war, mussten wir aber schleunigst dafür sorgen, dass Ella ihren Auslauf bekam und steuerten schnurstracks auf die Play Area (Austobareal) zu. Dort konnte Ella dann rumflitzen und spielen und sich an übergroßen Quadern zu schaffen machen. Anschließend begafften wir noch Pingebuis (das ist ellisch für Pinguine) und mampfelten ein wenig ungesundes Futter. Mittlerweile waren auch schon einige Stunden vergangen und Ella total groggy, aber wenn es so spannend ist, dann kann sie ja nicht schlafen. Wir schauten nur noch ein wenig beim Delfintraining zu und beschloßen die anderen Highlights beim nächsten Besuch in Angriff zu nehmen. Wir gingen raus aus dem Park, setzten uns ins Auto und erlebten noch ein Novum. Kaum hatten wir den Zündschlüssel umgedreht fielen Ella auch schon die Augen zu und sie schlief. Viele Eltern mögen das normal finden, für uns war das aber ganz was neues, denn gewöhnlich hält Ella nicht so viel vom Schlafen im Auto und ist trotz Müdigkeit problemlos noch 1-2 Stündchen wach. Wir nutzten ihren Nap zum Cruisen aus und kurvten gemütlich La Jolla ab, einem sehr schönen und entspannten Strandviertel in San Diego. Sowohl Rouven als auch ich, kamen zu der Ansicht, dass man an diesem Fleckchen sicherlich ganz nett leben kann und kommen hoffentlich in den nächsten Tagen nochmal dazu auch ein wenig durch das Viertel zu schlendern. Den Rest des Nachmittags sprangen Ella und ich noch in den Pool und schon wieder war ein sonniger Urlaubstag um.
Sea World können wir auf jeden Fall weiterempfehlen und freuen uns schon darauf es in den nächsten Tagen nochmal zu besuchen.

2009/06/28

Die Bilder zur südlichen Urlauberei

Hier jetzt alle Bilder davon, wie wir uns ausgiebig erholen und bespaßen lassen.

Urlaub San Diego 2009

2009/06/27

Ab in den Süden

Seit gestern Abend sind wir wieder unterwegs :-) Ein letztes Mal sind wir zu dritt auf Achse mit Zielort San Diego. Leider liegen etliche Meilen zwischen Redwood Shores und San Diego, deshalb haben wir die ersten Meilen Freitag Abend in Angriff genommen. Nach 3h Fahrt haben wir in einem am I5 gelegenen Best Western zur Nachtruhe angehalten. Das Hotel war sehr annehmbar, leider können wir das von Ellas Schlaf nicht behaupten. Am nächsten Morgen stiegen wir auch direkt wieder in den Panzerkreuzer um die restlichen vielen Meilen (ca. 300) hinter uns zu bringen. Rund um LA gabs viel Gestaue ansonsten war die Fahrt wenig spektakulär und selbstredend findet Ella lange Autofahrerei nun ja nicht ganz so prickelnd. Wenn nix mehr half konnte sie zum Glück immer wieder Papas IPhone beruhigen. Sie hat sich immer wieder gefreut, dass sie mit Papas heiligem Spielzeug spielen durfte. (und sie kann auch schon ganz toll IPhone sagen, allerdings sagt sie jetzt zu allen Handys IPhone --> da muss Rouven noch ein bißchen Aufklärungsarbeit leisten). Am frühen Nachmittag waren wir endlich in San Diego und konnten unsere Suite beziehen. Noch 'ne Runde mampfeln gehen und anschließend mit der Maus in den Pool und schon ist der Tag auch vorbei. Die großen Tierabenteuer beginnen dann ab Morgen, los gehts mit dem Wild Animal Park. Endlich wieder Urlaub sagen Ella, Rouven und Katja.

2009/06/07

Long way home, part II

Letzter Roadtriptag somit standen noch einmal einige Meilen auf dem Tagesprogramm, bis wir wieder im trauten Heime waren. Morgens nahmen wir noch das kontinentale Frühstück mit, welches Ausnahmsweise ganz ok. war und schon waren wir wieder auf dem Asphalt inmitten der Berge der Sierra Nevada. Zwangsläufig machten wir den ersten Stopp am Mono Lake. Zum einen, weil der einfach schön anzuschauen ist, dank der Höhe den Wolken so nah, außerdem ragt weißer Tuffstein hie und da aus dem See. Immer wieder schönes Augenkino! Na ja und außerdem hatte Ella die Buxen voll. Rouven schaltete seinen Kleinwagen auf 4WD um und fuhr schnurrstracks via Schotterpiste an den See. Wir genossen ein wenig die Landschaft und fuhren weiter gen Yosemite Nationalpark. Auch hier stoppten wir eigentlich bloß, um Mausi ein wenig Frischluft zu gönnen, ansonsten war es uns hoch oben in den Bergen bei nur 10°C viel zu kalt und wandern ist wie bereits mehrfach beschrieben noch nicht wirklich eine Option, zumal noch viele Meilen vor uns lagen. Eisern hielt Rouven den Fuß auf dem Gaspedal und mit noch einem kurzen Frischobststopp (bei der Fahrt durchs Central Valley passiert man ja immer so viele Obstplantagen, lecker!) waren wir am Nachmittag im trauten Heim. Ella hat dann gleich erstmal alle ihre Tierchen begrüßt und durch die Wohnung geschleppt und gemeinsam haben wir anschließend unsere geliebte Familiencouch in Beschlag genommen. Der Urlaub war zu Ende, Fazit: Temperaturen des Tripps gabs von 6°C bis 45°C, wir durchquerten alle Höhen zwischen 20m unter n.N. und 3300m über n.N. ansonsten gabs viel schöne Landschaft, Wüste, wilde Sandsteinformationen, Bing Bing, Baden und natürlich viele Meilen unter unserem Pneu. Das war für die nächste Zeit wahrscheinlich erst einmal der letzte große Roadtrip. In einem Monat brechen wir ein letztes Mal zum Urlauben zu dritt auf, aber Aufgrund der Umstände und auch so, wird es dann wohl eher ein stationäres Abenteuer. Bis dahin müssen Euch die Alltagsgeschichten reichen. Urlaub olé sagen trotzdem Ella, Rouven und Katja.

Long way home, part I

Das Vegasabenteuer war vorbei und so langsam wurde es Zeit, den Kleinwagen westwärts zu steuern. Erstaunlicherweise wachten wir zwar bei gewohnt warmen Temperaturen auf, allerdings war die Sonne durch die Wolkendecke nicht zu sehen. In der Ferne sahen wir auch Regenwolken in den Bergen kleben. Ohne Umschweife machten wir uns gleich morgens in die Spur. Wir passierten also mal wieder Wüstenlandschaft und konnten uns an dem seltenen Schauspiel ergötzen, dass hier und da sogar einige Regentropfen bis auf den Boden fanden. Unterwegs waren wir vor allem so einige Stunden. Irgendwann fing Ella jedenfalls nicht nur an, ihre üblichen Liedchen zu trällern und mit dem Teddy die Kniereiter zu machen, sondern auch den Teddy immer wieder in die Gurte zu hängen und dann verlangte der Teddy, dass er "LAUS" (raus) will. Hmmmmh sollte uns das irgendetwas sagen oder zu denken geben? NEIN ganz bestimmt nicht, das Kind hat einfach nur eine blühende Phantasie ... Übrigens fing sie abends im Hotelzimmer an auch noch den Teddy in den Schrank zu sperren und dann wollte der wieder "LAUS".
Bevor wir aber im Hotel waren, passierten wir noch das Death Valley, denn spontan entschieden wir uns quer durchzufahren. Es herrschten auf jeden Fall ganz ordentliche Temperaturen um die 43°C aber im klimatisierten Wagen alles erträglich. Wir hatten wie bereits beschrieben mit dem Wetter ja auch Glück, denn es war bewölkt und kurz bevor wir den Death Valley Nationalpark verließen, regnete es sogar ein wenig. Im Nationalpark selber gab es für uns eigentlich keinen Grund anzuhalten und im entferntesten an kleine Wanderungen zu denken. Wir genossen still die Ausblicke aus dem Auto zumal Ella auch ihr kurzes Tagesschläfchen abhielt. Nach dem Nationalpark (das Death Valley liegt an seiner tiefsten Stelle 85,5m unter n.N.) schraubten wir uns gleich ordentlich die Berge wieder hoch gen Sierra Nevada und am frühen Nachmittag stellten wir den Kleinwagen in einem Best Western Motel in Bishop ab. Ella und ich gingen dann gleich ein wenig im Hotelpool plantschen. Den Rest des Abends lümmelten wir rum, denn außer vielen Motels, die Ausgangspunkt vor allem für Angler sind bietet das Städtchen nicht viel. War aber auch ok. so, denn das Hotel war ziemlich gut. Wie gewohnt zur Guten Nacht gab es BBall.

2009/06/05

Viva Las Vegas oder der Mama der gehts gut

Mit dem Mäuschen beginnt so ein Urlaubstag selbstredend in aller Frühe, denn Ella fand den herrlichen Ausblick auf den Flughafen einfach super und kündigte jedes einzelne Flugzeug mit ihrem "Lugelu" (das ist ellisch für Flugzeug, übrigens ist sie mittlerweile schon beim Lugeleug angelangt) an. Das machte uns aber nix aus, denn wir hatten uns an unserem autofreien Tag viel vorgenommen: Zirkus, Tierchen begaffen, Schwimmen, gut gehen lassen und schlemmen. Das mit dem Schlemmen hatten wir eher spontan entschieden, denn auf unserem Weg raus aus dem Hotel kamen wir samt unserer knurrenden Mägen an der Werbung für "Breakfast, Lunch, Dinner - all you can eat buffet for 29.99$" natürlich nicht spurlos vorbei. Selbstredend nahmen wir dieses Angebot mit und kehrten zum lecker Frühstücken ein. Danach konnten wir wohlgestärkt unsere Vegaserkundung beginnen. Da wir eigentlich nicht so viel laufen wollten, nahmen wir gleich den Monorail um näher ans Circus Circus Casino zu gelangen. Ab der Haltestelle waren es bei 40°C aber doch noch gefühlte einige Meilen bis zum Casino. Solange es Ella zuließ, wurde sie geschultert, den Rest der Zeit durfte sie durch Casinos rennen und irgendwann waren wir da. Leider aber immer noch viel zu früh für die erste Zirkusvorstellung. Da wir nicht ewig im Kasino warten wollten, musste das Zirkusprogramm ausfallen. Stattdessen peilten wir als nächstes die weißen Kätzchen von Siggi und Rolle im Mirage an. Natürlich alles zu Fuß. Als wir endlich total erschöpft am Mirage wildlife bla bla ankamen, waren Rouvens Füße in seinen fast niegelnagelneuen Flip Flops völlig zerschunden und er auch nur noch ein jammerndes Elend und auch ich war mittlerweile ganz schön groggy (ab und zu musste ich ja auch unseren Wildfang befördern). Zu allem Überfluß kostete das Begaffen derKätzchen und Delfine satte 15$ pro Person. Da wir mittlerweile aber so viel rumgelatscht sind, nur um Ella Tierchen zu zeigen, ließen wir uns von den Preisen nicht abhalten und nahmen die Tierchen mit. Ella haben die "Fine" (Delfine), Löwen und Tiger aber ganz doll gefallen und somit war jeglicher Schmerz vergessen. Danach machten wir uns aber schnellsten via Monorail zurück zu unserem Hotel auf und fielen über das Mittagsbuffet her. Während ich Ella anschließend ganz einfach zu ihrem Mittagsschläfchen hinlegen konnte, ging Rouven unser Spielgeld verzocken. Denn unsere Hotelbuchung beinhaltete auch ein 20$ Spielgeldguthaben. Nach nur 30min hatte Rouven das auch schon verzockt, sich beklagt, dass Spielen ganz schön öde sei und von nun an begann das Mamiverwöhnprogramm. Rouven hatte mir nämlich im Hotel Spa eine pre natale Massage spendiert. Ich ließ also die schnuffelnde Ella und den Papa zurück und machte mich auf zur Generalüberholung. Da ich noch 1h Zeit hatte bis zum Massagetermin machte ich es mir so im Spa gemütlich. Sauna und Whirlpool darf ich ja leider nicht, aber Dampfbad ging. Außerdem schmöckerte ich in den Zeitschriften und gammelte rum. Dann wurde ich von oben bis unten und von vorne bis hinten bestens durchgeknetet. Ach das war SCHÖN!!! Am besten fand ich, dass ich dank speziellen Kissens endlich mal wieder auf dem Bauch liegen konnte. Mittlerweile war Ella natürlich auch schon wieder wach und die beiden haben den Nachmittag im Kiddie Pool verbracht. Spaß hatten beide auf jeden Fall, aber irgendwann wollte Rouven Ella doch so langsam aus dem Wasser locken. Er fragte Ella, ob sie nicht mal nach der Mama gucken möchte. Aber nix da, Mama kann warten, das Wasser war viel wichtiger. Als ich dann rundumgerneralüberholt nach den Beiden am Pool schaute, hatte Rouven sie gerade endlich doch dem Wasser entzerrt und sie wieder landfein gemacht. Fix und alle lag sie da und hatte nur einen beiläufigen Blick für mich. Von der ganzen Schwimmerei hatte sie aber offensichtlich auch einen riesigen Kohldampf und sie verlangte lautstark nach "Wiener, Wiener". Das ist in sofern ein wenig peinlich, wenn man in Amiland durch ein Hotel voller Leute rennt, da im englischsprachigen Raum eigentlich bloß der Pippimatz so bezeichnet wird. Hmmmh naja vielleicht sollten wir die Würstchen in Zukunft doch nur Franks nennen ...
Auf dem Hotelzimmer warfen wir fix die Abendgarderobe über und machten uns dann schnell auf das Abendbuffet zu plündern. Ella war vom "Toffeldei" (Kartoffelbrei) begeistert und wir vor allem von den Kingcrab Beinchen. Das Tagesbuffet hat sich auf jeden Fall gelohnt und auch die feilgebotenen Desserts waren einfach zu lecker. Anschließend gab es das übliche Abendprogramm: BBall Conference Finals und LeBron hat endlich einmal wieder gewonnen. Hooray!
Fazit: Zocken ist langweilig, aber so 1-2 Tage künstliche Vegasglitzerwelt sind schon ein Abenteuer wert.

2009/06/04

Zion N.P. im zweiten Anlauf

Das Etappenziel für Mittwoch lautete Las Vegas, MGM Casino. Da wir nicht so recht wussten, wie wir eigentlich wieder gescheid gen Heimat düsen sollen, haben wir beschloßen einfach wieder über Las Vegas zurückzufahren. Und diesmal wollten wir die volle Dröhnung, sprich wir haben uns für 2 Nächte für ein Megahotel auf dem Strip entschieden. Getreu dem Motto: Wenn schon denn schon! Das Bing Bing ist uns ja egal, aber die diversen Themenhotels des Strips sind schon sehr reizvoll und das MGM hat für uns auch noch eine riesige Poollandschaft zu bieten und ein paar Raubkätzchen zum Begaffen. Doch vor die künstliche Glitzerwelt hat der liebe Gott zum Glück noch eine ordentliche und schicke Naturkulisse gepackt, die wir natürlich nicht ungesehen an uns vorbeiziehen lassen wollten. Als erstes machten wir einen ganz kurzen Stopp im Kolob Canyon. Schöne Sandsteinfelsen, aber so wirklich viel war nicht los und wandern ist halt auch noch nicht wirklich eine Option für Mausi. Also ging es weiter und dieses Mal sind wir wenigstens bis an die Eingangspforten des Zion Nationalparks gekommen. Zwar waren drinnen die wenigen Parkplätze wieder einmal alle weg, doch das störte nicht weiter, denn vorm Eingang gab es noch ausreichend. Der Shuttle Bus, der durch den Park führt, parkte auch gleich ums Eck insofern kein Problem. Den Zion N.P. darf man nämlich nicht selber befahren, sondern nur einen Shuttle nutzen. Das Shuttle System funktioniert auch sehr gut und für den Park ist es sicherlich auch besser, wenn nicht tausende Autos rummiefen. Ella gefiel shutteln auch sehr gut, denn sie konnte auf der Sitzbank stehen, sich den warmen Fahrtwind durch die offenen Fenster um die Ohren wehen lassen, Leute begaffen und ab und zu auch ein wenig Bergkulisse bestaunen. Insofern war dieser Park für uns ziemlich gut geeignet. Den ersten Stopp machten wir an der Lodge, die auch eine riesige Picknickwiese zu bieten hatte. Gut gestärkt konnten wir danach den Rest des Parks erkunden. Wir fuhren bis an die Endhaltestelle (Temple of Sinavwa = sich verengende Schlucht, links und rechts ragen beeindruckende Felswände auf und zum Schluß kann man nur noch durchs Flüßlein waten), wanderten dort ein wenig rum, ließen Mausi ein wenig durchs eisige Flüßlein waten, doch dann war langsam Schicht im Schacht. Nicht nur, dass Ella rapide abbaute, auch wir hatten nicht mehr wirklich Lust Ella weiter gegen ihren Willen durch die Schlucht zu schleppen. (denn sie will ja immer laufen, leider am liebsten ins Wasser oder eben immer genau die andere Richtung ...). Wir fuhren mit dem Shuttle zurück, genossen aus dem Busfenster das Naturschauspiel und nehmen uns große Wanderungen und Flußdurchwatungen (denn das hatte mir bei meinem letzten Besuch in diesem N.P. riesigen Spaß gemacht) für in ein paar Jährchen vor.
Ella war so fix und alle, dass sie sogar schon im Shuttle Bus eingedöst ist und wir sie sogar einmal geschafft haben in diesem Zustand ins Auto umzufrachten. Den Rest des Tages schruppten wir die restlichen Meilen nach Vegas und am späten Nachmittag waren wir dann endlich im MGM. Das erste Hotelzimmer, das sie uns gaben, stank unerträglich nach Rauch, so dass wir auf der Türschwelle wieder kehrt machten. Das ganze ist insofern ärgerlich, da das Hotel ja so riesig ist und wir eine ganze Weile brauchten, bis wir dann endlich in einem wohlriechenden Zimmer im 23. Stock aufschlagen konnten. Irgendwann war es aber so weit, für einen Sprung in den Hotelpool für unser Mäuschen mittlerweile doch schon zu spät, aber macht ja nix, wir hatten ja noch einen ganzen Tag vor uns. Wie immer in diesem Urlaub gab es zum Tagesausklang BBall Playoffs.
PS: seit Zion Nationalpark hat sich auch unser Jahrespass für die Nationalparks amortisiert. Von nun an ist jeder weitere Nationalpark qusi for free und für uns noch ein Grund mehr noch viel viel mehr Parks mitzunehmen.

2009/06/02

hoch oben im Bryce Canyon

Ebenso wie am Tag zuvor stand auch für diesen Tag der Besuch eines Nationalparks auf dem Wunschzettel. Diesmal mussten wir zum Glück nicht mit Millionen anderen um Eintritt bitten, sondern konnten gemütlich via eigenes Auto den Bryce Canyon Nationalpark erkunden. Für den Hinweg hatte sich Rouven mal wieder eine schöne Route durch die Berge ausgesucht. Da der Bryce Canyon selbst auch schon zwischen 2400m und 2700m gelegen ist, ging es bereits vorher ordentlich bergan. An der höchsten Stelle waren wir definitiv über 3000m. (muss da nochmal bei Rouven nachforschen, denn der kann sich alle Zahlen merken)
Auf irgendeinem Pass haben wir für die Maus auch noch einen kurzen Aklimatisierungsstopp gemacht, der so aussieht, dass sie fröhlich ihrem Ball hinterrennt. Im Bryce Canyon angekommen war das Wetter noch relativ sonnig, somit trotz Höhe relativ warm und wir guter Dinge. Nach einem kurzen Mittagssnack machten wir uns auf die von der Erosion wunderschön geformten Sandsteinformationen zu bewunden. Definitiv ein Augenschmauß, allerdings aufgrund der hohen Klippen mal wieder nicht wirklich Kleinkindtauglich. Denn Ella wollte natürlich wie immer Laufen und konnte gar nicht verstehen, warum wir sie nicht an die Felskante ließen. Nichts desto trotz war die Kulisse atemberaubend, allerdings rückten so langsam auch einige Regenfronten deutlich am Horizont sichtbar an. Wir schauten uns noch an 2 anderen Orten im Nationalpark um, doch so langsam ohne Sonne wurde es dann doch etwas zu frisch und Ella bändigen war auch nicht wirklich leicht. Deshalb traten wir den Rückzug an, diesmal über eine andere Route durchs Gebirg, es ging noch höher hinaus, war aber wieder wunderschön. Zurück im Hotel gabs dann endlich Freigang für Ella und einen weiteren Besuch im Hotelpool.
Abends gabs gewohnt ein Basketballspielchen zu bewundern. Ella hat zusammen mit mir "Bon" (LeBron) angefeuert, war auf jeden Fall spannend bis zur letzten Sekunde, aber irgendwie scheint er das nicht gehört zu haben, denn die Cavs haben verloren.
Zusammenfassend mal wieder ein wunderschöner Nationalpark, allerdings müssen wir uns in Zukunft wohl doch etwas anderes überlegen, denn kleinkindfreundlich ist das alles nicht so wirklich.

2009/05/31

voll und vergessen

Eine weitere erholsame Nacht Dank Suite lag hinter uns. Da wir aber viel vorhatten wurden flugs alle Sachen zusammengeräumt und schon hatten wir wieder Asphalt unterm Pneu. Hmmmh in Nachhinein hat sich herausgestellt, dass wir leider nicht alle Sachen beisammen hatten. Ellas Schlafschnuller der noch irgendwo im Bettgewühl rumlag war ja noch zu verkraften, aber wir trauern sehr um unseren Airport Extreme Adapter (*doppelschnüff*). Auf unsere Nachfrage hat sich das Hotel auch nie wieder gemeldet, drum heißt es abschreiben, vergessen und abhaken und einfach weiter urlauben als wenn nix wäre. Zügig rollten wir nach Utah und standen bald auch schon fast vorm Zion Nationalpark. Leider waren wir an diesem freien Memorial Day Montag nicht die einzigen Gäste des Nationalparks. Zwar konnte man weit vorm Park irgendwo noch einen Parkplatz für das Auto finden und den Shuttle Bus in den Park nutzen, doch irgendwie schien uns das nicht die gemütlichste Variante zu sein. Denn uns mit tausenden anderen Menschen in einen Bus reinquetschen und durch den Park kutschieren lassen, war nicht ganz das, was wir uns unter einem gemütlichen, entspannten Urlaub vorstellten. Darum ließen wir den Nationalpark Park sein und genoßen an einem gemütlichen kleinen Café mit Rasen und Picknickbänken einen riesigen und leckeren Becher Mangoeis. Genug Auslauf gab es für Ella auch und so konnten wir gestärkt und entspannt weiter nach Cedar City zum Hotel fahren. Dort sprangen wir gleich in den Hotelpool, somit war der Tag für Ella mal wieder ein voller Erfolg. Anschließend bummelten wir ein wenig durch die wenig aufregende Stadt, im Walmart hat Ella eine neue Truckerkappe abgestaubt, mehr gabs eigentlich wirklich nicht zu tun. Dinner gabs beim Chinesen und wie immer war die Maus eigentlich nicht im Hochstuhl zu halten. Das Restaurant war fast leer also ließen wir Ella rumstreunern, das Mädel vom Nachbartisch war nicht ganz so kommunikativ, aber zum Glück spielten im Nachbarraum 2 kleine chinesische Jungs, die Ella einluden, doch reinzukommen. So doll schüchtern ist sie zwar nicht mehr, aber noch ein bißchen. Deshalb stand sie vor den Jungs, hat denen irgendetwas auf deutsch erzählt und die ihr etwas auf englisch. Alle waren beschäftigt und wir konnten in Ruhe zu Abend essen. Dann wurde es auch schon Zeit zurück ins Hotel zu gehen, denn Kobe spielte mit den LA Lakers gegen die Denver Nuggets ein weiteres Conference Final Basketballspiel. UND!!! Nicht nur, dass Ella jetzt richtig zwischen Baseball und Basketball unterscheiden kann, sie hat sich mit uns aufs Bett gesetzt und lautstark "Kobe, Kobe, Kobe" angefeuert. Aufgeschnappt hatte sie das natürlich von mir 2 Tage zuvor beim letzten Spiel, aber viel beeindruckender fanden wir, dass sie es an der richtigen Stelle eingesetzt hat :-) Die Lakers haben gewonnen, also alles gut.
Auf der Autofahrt hatte uns Ella übrigens auch noch eine andere neue Fähigkeit vorgeführt, denn sie hat während der Fahrt mit ihrem Teddy 'Hoppa, hoppa Reiter' gespielt und erstaunlicherweise die meisten Zeilen dieses Kniereiters hinbekommen. Natürlich noch nicht perfekt, aber sie kommt dem Original sehr nahe. Irgendwann müssen wir das mal aufnehmen. Nicht nur das, auch fängt sie jetzt an ihre Lieblingslieder zu singen. Diese funktionieren auch schon erstaunlich gut. Einfach total lustig mitzuerleben, wie sie im Auto sitzt und vor sich hinsingt oder mit dem Teddy die Kniereiter macht.

2009/05/25

Ein Tag am See

In der Suite haben wir allesamt gut geschlafen und konnten ausgeruht neue Abenteuer in Angriff nehmen. Der Maus haben wir nur gesagt, dass wir jetzt baden fahren und schon war sie vollkommen aus dem Häuschen. Ihre Badebuxen hätte sie am liebsten gleich angezogen, aber ein paar Meilchen sind es dann doch noch bis zum Lake Mead. Dort waren wir erst einmal auf der Suche nach einem einsamen gemütlichen Plätzchen nur für uns alleine, dies endete aber in einer wilden Fahrt nicht nur über eine Schotterpiste, sondern auch durch feinsten weißen Kieselsand. 4W Drive und auch Rouvens fahrerischen Talents sei Dank sind wir da unbeschadet durch und auch wieder rausgekommen, nur der Kleinwagen war anschließend von oben bis unten von einer zentimeterdicken Sandstaubschicht bedeckt. Das einsame Plätzchen war dann aber doch nicht so einsam und zu allem übel auch noch ziemlich zugemüllt. Der tote Fisch, den Rouven erblickte gab ihm dann noch den Rest und aller Protest half nix (Ella wollte doch baden ...) wir sind zu einem offiziellen Strand gefahren. Praktischerweise konnte man am offiziellen Strand, dem Boulder Beach fast am Wasserrand parken. Voll war es natürlich auch, denn es war ja das Memorial Day weekend. Das Wasser war aber trotzdem schön warm und nass und genug zum gaffen gab es dafür auch: badende Hunde, viele Menschen und neben uns eine ganz illustre multikulti Truppe (sehr liberale Zusammensetzung - Mutti mit Kindern, Walfrauen, Typen mit Iro, kahlgeschorene Lesben und noch so Stinovolk). Das mit dem warmen Wasser muss man vielleicht etwas relativieren, denn wenn man bei 38°C ins Wasser geht, dann ist es erst einmal schon etwas kühl. Zu lustig ist dabei unsere Wasserratte. Schnurrstracks rennt sie natürlich aufs Wasser zu, geht rein, japst nach Luft und sagt "kalt, kalt, kalt", das hindert sie aber nicht daran zielstrebig und eisern weiter ins Wasser zu watscheln. Baden war für Ella wieder das Größte, an Land konnten wir sie eigentlich nicht halten, denn sie ist immer wieder zum und ins Wasser gerannt. (grrrh) Da diese ganzen Aktionen auch immer recht anstrengend sind, habe ich erst gar nicht auf Rouvens Gejammer gewartet, sondern freiwillig beim ersten Aufbruchbegehren zugestimmt. Den Hoover Dam ließen wir lieber aus, denn mittlerweile war ein ordentlicher Stau aus Richtung Las Vegas gen Hoover Dam. Wir düsten zurück und nutzten die Gunst der Stunde, da Ella sogar mal schlief und fuhren noch den Strip ab, um die Kasinos zu begaffen. Anschließend gabs Abkühlung in einem indoor Outlet Center nicht nur wegen der Air Condition, sondern auch wegen dem leckeren Eis, dass wir verdrückt haben. Gemütlich ließen wir den Tag mit Basketballplayoffs ausklingen. (leider hat LeBron verloren :-( )

2009/05/24

und los gehts, Urlaub wir kommen

Natürlich gibt es keinen Urlaub ohne gepackte Koffer und das war eine ganz schöne Herausforderung mit so einem kleinen Schurken wie Ella an der Seite. Rouven war Freitags nochmal fleißig schuften und Ella und ich verbrachten den Tag mit Packen. Sobald der Koffer da stand musste der erst einmal ausgiebig beklettert werden. Sachen reinlegen ist auch ein eher kurzweiliger Zustand, denn genauso schnell hat Ella die auch alle wieder rausgeworfen. Irgendwie haben wir es aber dennoch geschafft und zum Nachmittag war Rouven auch schon ausgearbeitet und wir konnten den Kleinwagen starten. Die ersten Meilen stauten wir uns so langsam gen Süden, denn vor einem langen Wochenende (Montag ist Memorial Day) sind wir nicht die einzigen auf der Straße. Zum Glück hatten wir genug Trauben und Cracker mit, um Ella den Stau schmackhaft zu machen. Ein paar Meilen klappte auch das Malen noch und dann wollte sie wirklich langsam "LAUS, LAUFEN!!!". Also gönnten wir ihr ein wenig Auslauf, schruppten danach weitere Meilen und die letzte halbe Stunde (so ab 21:30 Uhr) hat sie sogar geschlafen. In Bakersfield steuerten wir ein günstiges Motel an und naja so wirklich gut hat keiner von uns geschlafen. Außer uns hat nämlich noch ein Blutsauger das Zimmer bewohnt und Rouven hat es einfach nicht geschafft die Mücke zu erledigen. Übel angezapft wurde natürlich nur ich die ganze Nacht. Das Gesumse macht mich sowieso verrückt, außerdem dröhnten die Wasserrohre lautstark, vor der Türe lärmte ständig ein Generator, der Lärm des Highways war allgegenwärtig und es war sehr heiß. Irgendwann war die Nacht überstanden und wir mussten weitere viele Meilen schrubben. Es ging durch die Mojawe Wüste (für die Spaceshuttle Landung waren wir leider einen Tag zu früh dran). Die Wüste hat einen ganz eigenen Charme mit ihren Joshua Trees und den Gesteinsformen die man in dieser Hochebene so zu sehen bekommt. Zum Nachmittag waren wir endlich in Las Vegas und konnten die Maus fürs erste von der Autofahrerei erlösen. Abkühlung (Außentemperatur um die 40°C) gab es dann gleich im Hotelpool und wie immer hatte Ella einen Riesenspaß. Anschließend machten wir den Strip noch ein wenig unsicher. Vor allem natürlich Ella, denn die will ja partout nicht getragen werden, sondern muss immer "LAUFEN!". Abwechselnd sind Rouven und ich ihr durch die Menschenmassen hintergejagt und haben sie versucht halbwegs in die Richtung zu leiten, in die wir wollten. Vor allem die Zockerhallen mit ihren vielen Lichtern und Bing Bings sind soooo faszinierend für Ella. Außerdem haben wir noch das Fontänen-Musikschauspiel des Bellagio bewundert und einen fetten Burger im Planet Hollywood verdrückt. Ein ganz schön anstrengender Tag und todmüde ist die Maus Abends ins Bettchen gefallen. Nicht minder müde waren natürlich Rouven und ich und trotz Hitze haben wir alle seelig geschlafen.

ja wo sind sie denn?

hier der Geo-Tracker für unseren Maitripp


Urlaub Mai 2009 auf einer größeren Karte anzeigen