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2009/07/05

zurück nach Norden mit Zwischenstopp Santa Monica

Unsere Tage in den südlichen kalifornische Gefilden sind vorbei und wir machen uns wieder auf gen Heimat. Da wir es aber mit der Autofahrerei nicht übertreiben wollen, lassen wir uns dabei Zeit und düsen gemütlich entlang des Highway No. 1 die Küste hoch. Mittags sind wir auch schon in Santa Monica und beschlossen, dass es mit der Fahrerei für heute reicht und checken in ein Motel am Santa Monica Blvd. ein. Bei unserer Weihnachtstour hatten wir im Best Western nebenan genächtigt, dieses Mal entschieden wir uns für die Travellodge. Leider mussten wir Unsummen für eine ziemlich ranzige und scheppige Bruchbude berappen. Irgendwie doch sehr ärgerlich, wenn man 90% des Preises für die Location bezahlt. (hmmmph) Aber wir wollten wirklich nicht mehr weiterfahren oder uns einer langen Sucherei hingeben, deshalb nahmen wir das Zimmer in seinem Zustand samt stattlicher Geräuschkulisse vom Verkehr auf dem Santa Monica Blvd. hin. Lange hielten wir uns auch gar nicht im Zimmer auf, sondern schnappten uns gleich unsere Strandausrüstung und schlenderten rüber zum Strand. Ella konnte sich wieder intensiv der Buddelei hingeben, außerdem zeigte ihr Rouven wie man große Löcher aushebt. Leider wollte sie immer noch nicht so richtig an Rouvens starker Hand im Wasser plantschen, sondern bevorzugte die sichere Variante: Meerblick von Papas Arm aus. Allerdings konnte man schon gewisse Annäherungserfolge vereichnen. Irgendwann knurrten uns dreien aber die Mägen und wir machten uns auf zur Flaniermeile von Santa Monica. Wie auch bei unserem letzten Besuch gab es eine schöne bunte Mischung, sprich unzählige Straßenmusiker, viele Leute zum Begaffen und etliche Läden und Restaurants. Bei einem Italiener genossen wir ein leckeres Mahl, irgendwann hatte Ella aber genug und fing an mit den Nudeln um sich zu werfen. Für uns ein sicheres Zeichen, dass es Zeit zum Rückzug ist. Zurück im Hotel verfachteten wir Ella auch recht schnell ins Bett. Da wir uns das Zimmer zu dritt teilten, hieß das, dass auch für uns somit der Abend angebrochen war. Zum Glück stören Ella weder der laute Verkehr noch die Flimmerkiste, wenn sie erst einmal schläft. Fazit unsererseits: NIE WIEDER in Santa Monica übernachten. Lieber ein paar Meilen nordwärts oder in einem wesentlich südlicheren Teil von L.A., denn so eine Nacht ist nicht nur teuer, sondern auch ziemlich laut. Aber für 1 Nacht gehts schon mal.

2008/12/23

X-Mas Journey log entry #3

Wenngleich der Morgen dank Ella schon sehr früh begann, so war der Blick aus dem Hotelzimmer sehr erfreulich, denn wir sichteten strahlend blauen Himmel. Da das kontinentale etwas, was sich Frühstück schimpfte auch eher bescheiden war, haben wir das Hotel und Santa Monica schnell hinter uns gelassen. Bei unserer Fahrt raus aus LA stellten wir fest, dass LA eigentlich viele kleine nette Ecken hat. Auch die Sicht war ausgesprochen klar und so hatten wir die ganze Zeit auch die beeindruckenden schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada vor Augen. In Dana Point (südlich von LA) fuhren wir vom Highway ab, um uns mal anzuschauen, wie denn Danas Örtchen so aussieht. War ganz nett am Pazifik gelegen, aber einen Stopp machten wir erst am Strand in Oceanside. Ella brauchte mal wieder dringend Auslauf, also ließen wir sie eine Weile im Sand spielen. Mittags waren wir dann schon in San Diego und bezogen unsere Suite. Schließlich ist Weihnachten und da kann man sich solch einen Luxus ruhig gönnen. Die zwei Zimmerchen gefallen uns auch sehr gut. Nach dem Mittagsschläfchen machten wir uns nach Downtown San Diego auf und besonders angenehm fand ich die Tatsache, dass die gesamte Küstenlinie der Stadt ein Yachthafen ist. Da kamen in mir natürlich wieder ganz viele nostalgische Gefühle auf und das Verlangen unbedingt mal wieder Segeln gehen zu müssen. Im Seaport Village machten wir einen Spaziergang/Schaufensterbummel. Dort gibt es allerlei kleine Holzhäuser, -buden und mit fantastischem Ausblick aufs Meer zur einen Seite und auf die Skyline zur anderen Seite gibt das ordentlich was her.
Unser Abendbrot ließen wir uns im Hotelzimmer schmecken und Ella hat uns klar zu verstehen gegeben, dass sie von nun an auch immer das gleiche wie wir essen möchte. Das meiste teilen wir jetzt auch mit ihr, nur die Kekse und die Schokolade müssen wir jetzt immer heimlich essen ...
Den Rest des Abends haben wir vor allem gebraucht, um Ella irgendwie in den Schlafmodus zu bringen. Sind schon eine ganze Menge Eindrücke für unser Mäuschen. Morgen ist (deutsche) Weihnacht und wir haben uns auch schon ein tolles Geschenk für Ella ausgedacht. Seid gespannt, was es wohl ist.

2008/12/22

X-Mas Journey log entry #2

Der Strand in Pismo Beach war durchaus hübsch anzuschauen, aber irgendwie fanden wir den Nieselregen nicht all zu einladend. Deshalb haben wir nur noch schnell ein Foto von Ella mit Santa gemacht und uns wieder in den Panzerkreuzer geschwungen. Es ging entlang des Highway No.1 und wir haben vor allem Gemüsefelder/Kohlfelder passiert. Die 3h Fahrt bis Santa Monica (LA) hat Ella erstaunlich gelassen hingenommen und den Regen hatten wir erfreulicherweise auch irgendwann hinter uns gelassen. Den Santa Monica Pier in Sichtweite ließen wir uns in einem Motelzimmer nieder. Rouven hat Ella geschultert und wir machten uns auf den Pier und Santa Monica Downtown abzuschlendern. Der Spaziergang hat uns gut getan und genug seltsame LA Gestalten haben wir auch gesichtet. Kurzer Zwischenstopp im Motel, aber Ella war von einem Schläfchen nicht zu überzeugen. Deshalb mussten wir noch einmal mit Tragetuch spazieren gehen und haben noch ein wenig mehr von Downtown Santa Monica gesehen. Zum Dinner gönnten wir uns Sushi und auch Ella kam voll auf ihre Kosten - sie hat unsere ganze Edamame alleine verputzt.
Morgen lautet das Etappenziel dann San Diego und selbst die Bude für die Nacht haben wir schon gebucht. Also alles ganz entspannt.

PS: zu früh gefreut, da wollte doch glatt gerade andere Gäste in unser Zimmer rein, weil die bei der Rezeption einen Fehler gemacht hatten. Ella hat zum Glück nur kurz geschimpft und Rouven alles schnell geklärt. Aber mal ehrlich das ist die 2.te Nacht in einem Best Western: gestern ging das Internet nicht und heute kam es zur Doppelbuchung. Morgen nehmen wir ein anderes Motel.


Katja, Ella + Surfing Santa