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2008/12/25

X-Mas Journey log entry #5

Wie gehts nun also weiter? Ella hat auf jeden Fall die Nacht besser geschlafen, als die beiden Nächte zuvor, aber ... Cheffe leidet. Wenn Männer eine kleine Erkältung haben, dann geht nicht mehr viel. Zudem hat es vor der Türe ordentlich gestürmt und geregnet und der Wetterbericht hat für den Tag auch nicht viel Besserung versprochen. Wir beschlossen, dass wir keine Lust haben einen ganzen Tag im Hotelzimmer zu verbringen und sprangen in den Panzerkreuzer und machten uns schnurstracks ohne über Los zu gehen via I-5 (Highway) auf den Heimweg. Bis auf streckenweise ziemlichen Sturm war die Fahrt sehr unspektakulär und selbst Mausi hat die Autofahrt problemlos mitgemacht. Nach nur 8h waren wir wieder im trauten Heime. Das erste was unsere Maus ansteuerte war der Küchenschrank - glücklich räumte sie diesen aus. Ach ja Home Sweet Home. Somit ist unsere X-Mas Journey zu Ende und die nächsten Tage werden wir wohl ganz faul sein. Dafür sind die Tage zwischen den Jahren ja auch geschaffen worden.
Also denne Prosit Weihnachten.

X-Mas Journey Fotos

2008/12/24

X-Mas Journey log entry #4

Von wegen fröhliche Weihnachten viel eher muss es wohl lauten verschnupfte Weihnachten. Nachdem die Nacht zuvor schon eher bescheiden war, war die letzte Nacht richtig sch...limm. Ein böser Schnupfen ist des Nächtens über Ella hergefallen, ergo haben wir alle eher wenig geschlafen. Rouven hat dann Morgens auch noch sein Leidensgesicht aufgesetzt, da sein Hals etwas kratzt. Ganz umhauen lässt sich unser Mäuschen von so einer Erkältung aber nicht. Deshalb lösten wir auch ihr Weihnachtsgeschenk ein und gingen in den Zoo. Der Zoo ist sein Geld absolut wert. Überall sind Holzstege und Brücken gespannt und angelegt, so dass man direkt durch die Gehege durchgeht. Mittendrin trifft es ziemlich genau. Die Tierchen haben Ella mal wieder gut gefallen und auch Rouven und ich sind auf unsere Kosten gekommen. Zum Tagesausklang schlenderten wir noch durch den architektonisch sehenswerten Horton Plaza und cruisten im Panzerkreuzer noch ein wenig durch San Diego. In der Hoffnung, dass die kommende Nacht ruhiger wird, haben wir den örtlichen Pharmacy noch geplündert. Mal schauen ob es wirkt. Einschlafen wollte Ella jedenfalls wieder nur im Tragetuch beim nächtlichen Schlummerspaziergang. Wenn nix mehr geht, dann hilft immer noch das Tragetuch. Ist zwar nunmehr ganz schön schwer (und mir wird dann immer wieder bewusst, dass ich lieber nicht 10kg schwerer sein möchte) und anstrengend, aber wir sind so froh, dass wir das Tragetuch haben. Wie es weitergeht mit unserer Weihnachtsreise entscheiden wir morgen, je nachdem wie Ella die Nacht übersteht.

2008/12/23

X-Mas Journey log entry #3

Wenngleich der Morgen dank Ella schon sehr früh begann, so war der Blick aus dem Hotelzimmer sehr erfreulich, denn wir sichteten strahlend blauen Himmel. Da das kontinentale etwas, was sich Frühstück schimpfte auch eher bescheiden war, haben wir das Hotel und Santa Monica schnell hinter uns gelassen. Bei unserer Fahrt raus aus LA stellten wir fest, dass LA eigentlich viele kleine nette Ecken hat. Auch die Sicht war ausgesprochen klar und so hatten wir die ganze Zeit auch die beeindruckenden schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada vor Augen. In Dana Point (südlich von LA) fuhren wir vom Highway ab, um uns mal anzuschauen, wie denn Danas Örtchen so aussieht. War ganz nett am Pazifik gelegen, aber einen Stopp machten wir erst am Strand in Oceanside. Ella brauchte mal wieder dringend Auslauf, also ließen wir sie eine Weile im Sand spielen. Mittags waren wir dann schon in San Diego und bezogen unsere Suite. Schließlich ist Weihnachten und da kann man sich solch einen Luxus ruhig gönnen. Die zwei Zimmerchen gefallen uns auch sehr gut. Nach dem Mittagsschläfchen machten wir uns nach Downtown San Diego auf und besonders angenehm fand ich die Tatsache, dass die gesamte Küstenlinie der Stadt ein Yachthafen ist. Da kamen in mir natürlich wieder ganz viele nostalgische Gefühle auf und das Verlangen unbedingt mal wieder Segeln gehen zu müssen. Im Seaport Village machten wir einen Spaziergang/Schaufensterbummel. Dort gibt es allerlei kleine Holzhäuser, -buden und mit fantastischem Ausblick aufs Meer zur einen Seite und auf die Skyline zur anderen Seite gibt das ordentlich was her.
Unser Abendbrot ließen wir uns im Hotelzimmer schmecken und Ella hat uns klar zu verstehen gegeben, dass sie von nun an auch immer das gleiche wie wir essen möchte. Das meiste teilen wir jetzt auch mit ihr, nur die Kekse und die Schokolade müssen wir jetzt immer heimlich essen ...
Den Rest des Abends haben wir vor allem gebraucht, um Ella irgendwie in den Schlafmodus zu bringen. Sind schon eine ganze Menge Eindrücke für unser Mäuschen. Morgen ist (deutsche) Weihnacht und wir haben uns auch schon ein tolles Geschenk für Ella ausgedacht. Seid gespannt, was es wohl ist.

X-Mas Journey Tracker

Nix verpasst und immer auf dem Laufenden! Hier könnt ihr schauen, wo wir auf unserer Weihnachtstour waren.


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2008/12/22

X-Mas Journey log entry #2

Der Strand in Pismo Beach war durchaus hübsch anzuschauen, aber irgendwie fanden wir den Nieselregen nicht all zu einladend. Deshalb haben wir nur noch schnell ein Foto von Ella mit Santa gemacht und uns wieder in den Panzerkreuzer geschwungen. Es ging entlang des Highway No.1 und wir haben vor allem Gemüsefelder/Kohlfelder passiert. Die 3h Fahrt bis Santa Monica (LA) hat Ella erstaunlich gelassen hingenommen und den Regen hatten wir erfreulicherweise auch irgendwann hinter uns gelassen. Den Santa Monica Pier in Sichtweite ließen wir uns in einem Motelzimmer nieder. Rouven hat Ella geschultert und wir machten uns auf den Pier und Santa Monica Downtown abzuschlendern. Der Spaziergang hat uns gut getan und genug seltsame LA Gestalten haben wir auch gesichtet. Kurzer Zwischenstopp im Motel, aber Ella war von einem Schläfchen nicht zu überzeugen. Deshalb mussten wir noch einmal mit Tragetuch spazieren gehen und haben noch ein wenig mehr von Downtown Santa Monica gesehen. Zum Dinner gönnten wir uns Sushi und auch Ella kam voll auf ihre Kosten - sie hat unsere ganze Edamame alleine verputzt.
Morgen lautet das Etappenziel dann San Diego und selbst die Bude für die Nacht haben wir schon gebucht. Also alles ganz entspannt.

PS: zu früh gefreut, da wollte doch glatt gerade andere Gäste in unser Zimmer rein, weil die bei der Rezeption einen Fehler gemacht hatten. Ella hat zum Glück nur kurz geschimpft und Rouven alles schnell geklärt. Aber mal ehrlich das ist die 2.te Nacht in einem Best Western: gestern ging das Internet nicht und heute kam es zur Doppelbuchung. Morgen nehmen wir ein anderes Motel.


Katja, Ella + Surfing Santa

X-Mas Journey log entry #1

Pünktlich zum vierten Advent ging es auf Weihnachtsreisen. Eigentlich wollten wir ja erst Abends losfahren, da das Ella kompatibler ist. Dann hat es aber den ganzen Tag geschifft und wir auch keine Lust mehr zu Hause rumzuhocken. Alle Sachen in den Panzerkreuzer geworfen und am frühen Nachmittag waren wir mal wieder ON THE ROAD AGAIN. Damit die Fahrt uns und vor allem Ella nicht zu lang wird, wollten wir einen ersten Stopp im Outletcenter in Gilroy einlegen. Hmmm am letzten Sonntag vor Weihnachten offensichtlich keine so gute Idee. Wir hatten nicht einmal einen Parkplatz gefunden, außerdem hat es stark geregnet, also ließen wir den Motor aufheulen und düsten weiter. Einen kleinen Zwischenstopp mussten wir dennoch einlegen, sonst hätte Ella uns das Autofahren sehr übel genommen. Relativ entspannt kamen wir abends in Pismo Beach an. Im dunklen zeichneten diesen Ort vor allem lauter Häuser aus, die mit viel zu vielen und häßlichen Lichtern vollgehangen waren.
Wir checkten in ein Zimmer mit herrlichem Meerblick ein. Lecker essen gab es dann auch noch, ist ja schließlich Urlaub. Wir ließen uns einen leckeren lokalen Wein munden und Rouven meinte noch, dass er froh sei, nicht mehr Autofahren zu müssen ... Leider mussten wir beim Ella ins Bett bringen feststellen, dass die Milch für Ella noch bei uns zu Haus stand. Jedenfalls ist Rouven dann doch noch einmal ums Eckerl gefahren, Ella dann auch irgendwann eingeschlafen.
Nachts hörten wir die Wellen rauschen, aber auch eine weile den Sturm, der wohl übers ganze Land gefegt ist. Morgens sind wir im Nieselregen aufgewacht, von unserem Bett konnten wir dennoch Surfer im Wasser beoachten. Leider sind die Wetteraussichten für die nächsten Tage auch nicht die trockensten. Deshalb werden wir wohl mal besser weit, ganz weit nach Süden aufbrechen. Zu dumm, dass ausgerechnet jetzt ein ausgesprochen großes, unangenehmes Tiefdruckgebiet über dem Südwesten der USA hängt.

PS: das Motel sollte eigentlich Internet haben, grrrrrrh aber das hat nicht funktioniert. So können wir nicht reisen !!!