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2009/04/27

Rouvens neues Spielzeug

Seit Freitag Abend ist tatsächlich jedes Mitglied unserer kleinen Familie Autobesitzer. Die Verteilung lautet von nun an wie folgt: Ella gehört das Bobby Car, Katja der Panzerkreuzer und Rouven hat jetzt einen Kleinwagen. Mir ist es auch gaaaanz wichtig zu betonen, dass es sich beim Kleinwagen um Rouven's Auto handelt, denn ich kann es beim besten Willen nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass wir jetzt einen SUV den unseren nennen. Sprich so klein ist Rouvens Auto auch nicht, sondern er hat einen 4x4 Geländewagen, den er mir gegenüber immer mit dem Argument vertrat, dass wir für unsere Gebirgsausflüge doch einen ordentlichen Geländewagen bräuchten. Freitag Abend war die Suche zum Glück beendet, denn Autokauf und vor allem das abklappern der Händler zuvor ist doch ganz schön lästig. Deshalb mussten wir selbstverständlich am Samstag gleich einen kleinen Ausflug in Papas Kleinwagen unternehmen und entschieden uns für einen Golfausflug nach Santa Cruz. Auf der Fahrt stellte sich schnell heraus, dass irgendwie die Klimaanlage und die Heizung kaputt sind, denn nicht nur, dass es abwechselnd warm und kalt ist, leider macht dies auch sehr nervige Geräusche. Das wird aber demnächst behoben und ansonsten war das Gefährt auch recht günstig und fährt ganz ordentlich. Der Discgolfkurs in Santa Cruz ist ziemlich groß und hübsch hügelig gelegen. Grundsätzlich gefällt so freie Wildbahn unserer kleinen Abenteurermaus riesig, doch waren wir natürlich mehr damit beschäftigt, sie wieder einzufangen und vorm Abstürzen zu bewahren, als dass wir spielen konnten. Außerdem ist Golfen hier sehr populär und es war ziemlich voll, so dass wir auch aufpassen mussten, dass wir oder uns niemand anderes in die Quere kam. Mit ein wenig Ablenkung wie Käsecrackern und Frisbeescheiben einsameln haben wir immerhin 6 Bahnen werfen können (von insgesamt 27) und den Golfkurs in der Kategorie sehr spielenswert verbucht. Danach machten wir uns entlang des Küstenhighways wieder auf den Weg nach Hause. Leider war es mal wieder zu stürmisch, so dass Ella nicht in ihrem Lieblingssandkasten budeln konnte. Immerhin gabs noch einen leckeren Snack mit Meerblick. (Salat aus dem Supermarkt, gegessen im am Strand geparkten Auto ...). Ein kleines Highlight gabs aber noch für Ella, in Redwood City gingen wir Eis essen. Es war das erste Eis für Ella und es hat ihr LECKER geschmeckt. Ok. wir hatten auch nie wirklich befürchtet, dass es ihr nicht munden könnte. Alles in allem ein schöner Samstag im trauten Kreise der Familie auf neuen Rädern.


daddy's newest toy: sein Kleinwagen ein Chevy Blazer a.k.a. SUV


auf dem Discgolfgrün in Santa Cruz und ratet mal wer da Müll gefunden hat


unser Golfcoach studiert welchen Korb wir als nächstes Bewerfen müssen


hmmmmh lecker, Eis essen in Redwood City meinen Mund bekomme ich bestimmt noch weiter auf

2009/03/26

Redwoods und Sonnenbaden am Pazifik

Montag früh, die Sonne lacht und der Sturm hat sich auch verzogen, also nix wie rein in den Panzerkreuzer und auf nach Süden. Erster Stopp ist der Henry Cowell Redwoods State Park kurz vor Santa Cruz, der wie der Name schon vermuten lässt reichlich mit Küstenmammutbäumen aufwartet und zu einer kleinen Wanderung einläd. Natürlich sind wir nur durch Omas aufmerksames Studium der Reiseführer auf dieses Schmankerl in unserer Umgebung aufmerksam geworden. Von den größten Bäumen der Welt bekommen wir etliche zu sehen, denn der ganze Wald ist voll davon. Leider heißt das aber auch, dass die Sonne nur schwer den Weg bis auf den Boden findet und es auch ziemlich kalt im Land der Riesen ist. Wir wandern einen kleinen Trail ab und Dank Faltblatt werden uns einige Fakten zu und rund um die Riesen vermittelt. Aber nicht nur Redwoods bietet der Park, sondern praktischerweise haben die Amis auch gleich noch die anderen beiden Bäume aus der Sequoia Familie hier "ausgestellt" nämlich einen Dawn Redwood, der eigentlich nur in einem versteckten Tal in China vorzufinden ist und einen Sequoia (Riesenmammutbaum). Der chinesische Baum hat mittlerweile auch eine ordentlich Höhe erreicht, aber den Sequoia hatte ich gar nicht erkannt, da er noch so klein war. Wahrscheinlich fehlten im so 1500 Jahre damit ich ihn erkannt hätte. So wirklich sicher bin ich mir nicht, ob der Sequoia weiterhin durchhält denn eigentlich findet man die Sequoias nur in der Sierra Nevada vor und das wohl auch deshalb, da sie gewöhnlich Höhenluft benötigen.
Die Giganten haben jedenfalls beeindruckt. Wir gönnten uns noch einen kleinen Snack und machten uns dann zu unserem nächsten Ausflugsziel auf: Santa Cruz. Zum Glück war es Montag und ergo hatte auch der Vergnügungspark auf dem Boardwalk seine Pforten nicht geöffnet und wir konnten in Ruhe Sonnenbaden. Da der Strand in einer kleinen Bucht liegt, blieb der kalte kräftige Pazifikwind außen vor und es war schön sonnig, mollig warm. Ella war auch glücklich, hatte sie doch wieder einmal einen riesigen Sandkasten zum spielen und die Großeltern konnten derweil ein wenig am Strand und auf dem Boardwalk flanieren gehen.
Entlang des Highway No.1 ging es zum Nachmittag mit sehenswerten Aussichten zurück nach Hause.


lustige Wandergesellen


hier nur ein Auszug von einem Baum, da einfach zu groß für mein Objektiv (wer schenkt mir mal ein Fisheye?)


kleines Picknick im Land der Riesen


hmmmh lecker Schwarzbrot


mühevoll wird der Sand in den Eimer geschaufelt, ...


..., um ihn dann wieder auszuschütten.


während die einen schwer im Sand schuften, lassen es sich die anderen gut gehen ...

2008/09/13

Trip nach Santa Cruz

Es ist Wochenende also ab hinein in unsere Familienkutsche und das Auto gen Süden gesteuert. Auf dem Weg nach Santa Cruz gab es noch kurze Zwischenstopps in diversen Fahrradläden. Noch haben wir keine Fahrräder, denn die Entscheidung zwischen Vernunftbike = Trekking Rad, gemütliches Bike = Townie und Fun Bike = Beachcruiser steht noch aus.
Eine deftige Brise Knoblauchduft kündigt den nächsten Zwischenstopp an, denn Gilroy ist die Knoblauchhauptstadt. Uns haben aber nicht die Agrarprodukte, sondern die Ansammlung von Outlet Stores nach Gilroy gezogen. Ca. 20 Läden später und um einige Textilien reicher, aber auch einige Dollar ärmer, hatten wir auch diese Stelle passiert und waren am Nachmittag schließlich in Santa Cruz angekommen. Dort zieht vor allem der direkt am Strand gelegene Vergnügungspark die Leute aus der Umgebung magisch an. Karussells und Jahrmarktlärm haben es uns weniger angetan, dafür aber das Drachenfest. Dort traten verschiedene Teams an, die Formationsflüge zu Musik mit ihren Drachen darboten. Schön anzuschauen und in mir kommt stärker denn je der Wunsch auf, einen guten Lenkdrachen mein eigen nennen zu dürfen.
Am Pazifik (Highway No. 1), San Andreas Graben und San Andreas See ging es dann wieder zurück ins traute Heim.
Gute Nacht sagen Ella, Dana und Rouven.


am Strand in Santa Cruz


Drachenfest