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2009/10/15

Opa Peter macht einen Abstecher

und zwar ist der Opa mal fix fürs Wochenende vorbeigeflogen, bevor es nach Boston ging. So kam Ella mal wieder in den Genuß ungeteilter Aufmerksamkeit und großerlterlicher Beschenkung und Betutterung. Ella hatte sich auch schon sehr auf den Opa gefreut und der musste dann am Freitag Abend gleich ran und Ella die Gute Nacht Geschichten vorlesen, Schlafliedchen musste er ihr auch vorsingen (ja ich weiß, das arme Kind) nur schlafen wollte sie anschließend nicht ;-)
Wie es sich gehört, haben wir unseren Besuch ein wenig durch die Gegend chauffiert und einen Ausflug nach Norden via Golden Gate Bridge und Sausalito ins Sonoma Valley unternommen. Nach dem die übliche vormittägliche Bewölkung verzogen war, wurde es auch richtig warm und wir konnten einen schönen sonnigen Herbsstag genießen. Das Sonoma Valley war selbstverständlich schön anzuschauen, angehalten haben wir zum lunchen in Sonoma nebst kleiner Bummelei und an einem Weingut hat Rouven auch noch kräftig zugeschlagen. (bei Schnäppchen kann Rouven nicht nein sagen) Leider musste der Opa Ella auch den ganzen Tag mit der Rotzfahne hinterwedeln, denn am Morgen ist sie mit ganz übler Rotznäse aufgewacht. Lenny hat derweil den ganzen Tag fröhlich im Auto und im Baby Björn geratzt, dafür sich dann aber abends lautstark zu Wort gemeldet. (irgendwann muss man ja die vielen Erlebnisse des Tages verarbeiten)
Sonntagmittag hieß es leider auch schon wieder Abschied nehmen, denn Opa musste zum Arbeiten ja weiter. Natürlich hat Ella geweint, als der Opa am Flughafen ausstieg, denn er sollte ja bleiben. Erzählt hatte ich Ella, dass Opa jetzt wieder nach Deutschland zum Arbeiten muss. Tja und seitdem zählt sie immer alle ihre Opas auf und sagt, dass diese in Deutschland sind und arbeiten. Zu gerne würde ich wissen, was sie sich eigentlich unter Deutschland vorstellt. Jetzt tröste ich Ella immer damit, dass Oma Geli und Opa Peter Weihnachten wieder kommen, zu dumm nur, dass Ella weder weiß was Weihnachten ist, noch wirklich eine genaue Zeitvorstellung hat.

Übrigens haben wir auch schon die ersten guten Gaben zu Lennys Geburt verprasst und uns ein neues Gadget zugelegt - ein HD Cam. Deshalb hier mal ein paar Filmchen, die Rouven mit unserem neuesten Spielzeug aufgenommen hat.


Guten Morgähn


Ella und Opa schlendern, laufen


Lenny darf in der Videopräsentation natürlich nicht fehlen

2009/03/20

Ausflug zum Spielen nach SF

Für Donnerstag hatten sich Oma und Opa das Exploratorium in San Francisco vorgenommen und selbstverständlich wollten Ella und ich uns diesen Spaß nicht entgehen lassen und haben den beiden den ganzen lieben langen Tag an den Fersen geklebt. Mit dem ÖPNV gings nach SF und dann direkt zum Exploratorium. Hierbei handelt es sich um ein Science Museum und das heißt in den USA, dass es ein Anfassmuseum ist. Lauter physikalische, mathematische und überhaupt naturwissenschaftliche Tatschachen und Phänomene werden anhand von ganz einfachen Experimenten und Modellen erklärt. Und das beste daran ist, dass man alles anfassen kann und mit allem spielen kann. Jacks Physiker Herz hat natürlich erfreut gebubbert. Aber auch Ella hat ihre Augen weit und erstaunt aufgesperrt und auch Mama/Oma und ich kamen auf unsere Kosten. Außer uns waren natürlich noch tausende Schulkinder vor Ort, denn für die sind solche Museen hauptsächlich da, aber eigentlich kann jeder seinen Spaß haben. Nach 2,5h rumexperimentieren war auch bei uns die Sättigungsgrenze erreicht und wir machten uns via Market Street, Starbucks und ÖPNV zurück nach Redwood Shores auf. So schnell kann ein Tag in San Francisco vorrüber gehen, wer aber Zeit und Spaß an solchen Experimenten hat, sollte bei einem Besuch auf jeden Fall das Exploratorium besuchen.


mit dem ÖPNV gings nach SF


das Exploratorium ganz idyllisch von außen


und drinnen wird aktiv Hand angelegt


darf ich vorstellen, das ist Janja. Unter anderem konnte man nämlich beide Gesichter miteinander kombinieren.


ist zwar alles so aufregend aber gaaaanz gaaanz kurz denke ich mal ein bißchen nach

2009/01/28

Besuch aus der Heimat

Vorletztes Wochenende hat Opa Peter einen Business Trip geschickt genutzt, um ein paar Tage mit Ella und vielleicht auch mit uns zu verbringen. Wenngleich Ella am Flughafen noch etwas skeptisch war, hat sie sich wieder zu Hause schnell mit Opa angefreundet, denn Opa hatte ganz viele Koffer mit und die konnten man alle so schön ausräumen. (leider findet Ella ausräumen wesentlich schöner als einräumen). Da Opa nix mehr zum anziehen hatte, mussten wir am Samstag gleich zu den Outlets nach Gilroy fahren. Einige Stunden später war Opa reichlich ausstaffiert und etliche Dollar ärmer und wir konnten uns gen Pazifik aufmachen, denn Monsterwellen waren für das Wochenende versprochen worden. Als wir dann endlich am Pazifik waren, sahen die Wellen aus dem Auto eher popelig aus, am Strand stellen wir zum Glück fest, dass es sich nicht um mickrige Wellen handelte, sondern um mächtige Brecher und es wimmelte nur so von Haifischfutter (Surfer) im Wasser. Wie auch die Tage zuvor, war auch dieser Tag sehr warm mit 23°C. Am Strand war von der Hitze aber nicht allzuviel zu spüren, denn der kräftige Wind vom Pazifik blies uns kalt ins Gesicht. Wir genossen ein wenig die Brecher und die steife Brise, doch Rouven wurde es dann zu kalt und so fuhren wir am Wasser entlang nach Hause. Leider wollten wir meinem Papa auch den schönen Weg durch die Berge zurück zeigen, und so saß ich einmal wieder leidend im Auto. Da Ella ein soziales Wesen ist, hatte sie auch keine Lust mehr auf Autofahren und auch lautstark gelitten. Irgendwann waren die Berge aber hinter uns, ich hatte die Notfallrosinenration ausgepackt und wir konnten die letzten Meter friedlich heim rollen. Den Sonntag verbrachten wir gemütlich in Redwood Shores. Ella hat den ganzen Tag mit Opa trainiert und fand alles so aufregend, dass sie mal wieder nicht schlafen wollte. In ihrem Wägelchen hat sie dann zum Glück doch für kurze Zeit die Augen geschlossen und wir konnten gemütlich bei sehr warmem Wetter und prallen Sonnenschein spazieren. Rouven schauten wir auch noch bei seinem sonntäglichen Fußballern zu und so war im nu der Sonntag vorbei. Zum Tagesausklang gönnten wir uns noch auf Opas Kosten ein feines Mahl im Restaurant und Ella hats auch gefallen, schließlich konnte sie von allen Tellern naschen. (lautstark eingefordert wäre sogar etwas treffender)
Dann war Opa erst einmal 3 Tage in San Dieso schuften und kam aufgrund eines kaputten Flugzeuges erst Mittwoch Abend zurück und nicht schon am Nachmittag. So hatte Ella ihren Opa nur noch am Donnerstag, das hat aber gereicht, dass Ella ihre ersten Schritte gewagt hat. Koffer packen war dann auch angesagt, eine Tätigkeit, die Ella gefällt, wengleich sie nicht versteht, warum die Sachen im Koffer bleiben sollen. Am späten Nachmittag mussten wir dann den Opa wieder zum Flughafen bringen und uns bis März gedulden, bis die nächsten Großeltern zum Spielen vorbeikommen.


Ella und Opa am Pazifik


es gab ordentliche Wellen und Ritte zu bewundern


Klettern konnte man auch prima


niemals ohne Teddy spazieren!


viel interessanter als Papa beim Ballspielen zuzuschauen ist selber spielen


Koffer packen muss sein, Opa hat das wichtigste schon eingepackt


aber das Anschnallen muss lieber nicht sein