selbstredend bravorös und fast fehlerfrei hat Rouven seine theoretische Fahrprüfung absolviert. Im Gegensatz zum Opa, der an diesem Tage schon zum vierten Mal den Bogen ausfüllte, hat Rouven es beim ersten Mal geschafft. Mitnehmen durfte er seinen Prüfungszettel auch, damit ich ordentlich lernen kann. Selbst muss ich im Oktober ran, mal schauen wie das so wird.
Interessanterweise hat Rouven auch gleich eine provisorische Fahrerlaubnis mitbekommen, obwohl er noch nicht einmal die praktische Prüfung absolviert hat.
Mehr News zu unseren Fahrprüfungen gibts dann im Oktober.
PS: ich nenne mit Absicht keine Daten, damit wir nicht so unter Druck stehen. Die Tests scheinen es nämlich in sich zu haben ...
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2008/09/25
2008/09/24
Noch mobiler
mobiler gehts nun wirklich nimmer. Seit letzter Woche sind wir nun endlich stolze Besitzer drahtiger Esel. Rouven hat die stylisch-relaxte Variante gewählt und düst jetzt allmorgendlich mit einem schwarzen Cruiser zur Arbeit. Selbst musste ich etwas Vernunft walten lassen. Leider lässt sich so ein Beach Cruiser etwas behäbig lenken und da mit Moppi an Board "Safety is first" gilt, musste ein anderes Fahrrad her. Mit meinem roten Townie bin ich aber sehr glücklich, denn es ist ein ganz einfaches und gemütliches Fahrrad ohne unnützen Schnickschnack. Außerdem sieht es totschick aus! (hat auch eine ganz tolle "Technologie": die Pedale sind etwas nach vorne versetzt, so kann man jederzeit einen Fuß auf dem Boden abstellen ohne abzusteigen)
Bis wir allerdings die Fahrräder endlich unter unseren Hintern hatten mussten wir zahllose Fahrradläden abklappern. Letztendlich haben wir dann einen ganz netten Bike Shop an der Stanford University gefunden, in dem der Verkäufer sehr nett war und wir auch ordentlich Discount bekommen haben. Die Läden, die uns vorher keinen angeboten hatten, hatten deshalb auch kein Geschäft mit uns gemacht.
Letzten Donnerstag war dann alles in Sack und Tüten, die Räder ausgesucht und zurechtgemacht, wir mussten nur noch zahlen ...
... zu dumm, dass Rouven sein Portemonnaie vergessen hatte und meine Kreditkarte nicht akzeptiert wurde. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Rouven hat Ella und mich nach Hause gekarrt und mit Geld gings wieder in den Fahrradladen. War auch ganz gut, dass Ella und ich schon ausgeladen waren, so haben wenigstens die Fahrräder in unser kleines Auto gepasst.
Freitag gabs den ersten vorsichtigen Ausritt mit Ella. So richtig dufte findet sie es noch nicht, vor allem Huckel sollte ich ganz langsam überfahren. (musste ich feststellen) Der Helm ist auch noch nicht so wirklich ihr Freund, aber wir üben jetzt jeden Tag. Heute waren wir sogar fast eine halbe Stunde an der Bay entlanggeradelt. Macht auf jeden Fall Spaß bei strahlendem Sonnenschein und einem kühlenden Seelüftchen.

unser roter Esel

runter mit dem Helm, ich will den Fahrtwind durch mein Haar wehen lassen

Cheffe kommt von der Arbeit zurück
Bis wir allerdings die Fahrräder endlich unter unseren Hintern hatten mussten wir zahllose Fahrradläden abklappern. Letztendlich haben wir dann einen ganz netten Bike Shop an der Stanford University gefunden, in dem der Verkäufer sehr nett war und wir auch ordentlich Discount bekommen haben. Die Läden, die uns vorher keinen angeboten hatten, hatten deshalb auch kein Geschäft mit uns gemacht.
Letzten Donnerstag war dann alles in Sack und Tüten, die Räder ausgesucht und zurechtgemacht, wir mussten nur noch zahlen ...
... zu dumm, dass Rouven sein Portemonnaie vergessen hatte und meine Kreditkarte nicht akzeptiert wurde. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Rouven hat Ella und mich nach Hause gekarrt und mit Geld gings wieder in den Fahrradladen. War auch ganz gut, dass Ella und ich schon ausgeladen waren, so haben wenigstens die Fahrräder in unser kleines Auto gepasst.
Freitag gabs den ersten vorsichtigen Ausritt mit Ella. So richtig dufte findet sie es noch nicht, vor allem Huckel sollte ich ganz langsam überfahren. (musste ich feststellen) Der Helm ist auch noch nicht so wirklich ihr Freund, aber wir üben jetzt jeden Tag. Heute waren wir sogar fast eine halbe Stunde an der Bay entlanggeradelt. Macht auf jeden Fall Spaß bei strahlendem Sonnenschein und einem kühlenden Seelüftchen.

unser roter Esel

runter mit dem Helm, ich will den Fahrtwind durch mein Haar wehen lassen
Cheffe kommt von der Arbeit zurück
2008/09/11
Endlich (ein) Mobil
Im Land der tausend Highways ist ein Auto sehr hilfreich. Leider hat der liebe Gott vor unser neues Auto noch ein Dutzend schmieriger Autohändler gestellt. Jegliche Vorurteile wurden bestätigt. Was auch immer Rouven zum Auto gefragt hatte wurde komplett ignoriert und als Antwort gab es immer ein "man don't worry about the price, we can talk about that" oder so etwas ähnliches. Die scheppigsten Autos haben wir bei einem besonders günstigen Gebrauchtwagenhändler an der East Bay kennenlernen müssen. Die Autos waren zwar billig, aber allesamt total versifft und so denn sie überhaupt ansprangen sehr klapprig.
Zudem gab es noch eine kleine Diskrepanz zwischen dem Auto welches Rouven vorschwebte. (ich sage SUV, er nannte es Hybrid) und dem Auto welches mir vorschwebte. (Mini Van sage ich, Rouven sagt zu lang). Letztendlich hat uns dann zum Glück doch ein Dodge Grand Caravan überzeugt, denn ich hätte ja niemandem mehr unter die Augen treten können, wenn ich plötzlich Besitzer eines SUVs geworden wäre. Jetzt haben wir eine schnuckelige Familienkutsche und morgen holen wir uns das Gefährt, nett mit Schleifchen drumherum, ab. Das heißt leider auch, dass es jetzt kein Zurück mehr gibt und ich wohl doch Gas geben muss.
Das nächste Großprojekt in Sachen Mobilität wird die Führerscheinprüfung sein, die Rouven und ich absolvieren und bestehen müssen. Zum Glück hat die kalifornische Führerscheinstelle alle Lehrvideos bei YouTube reingestellt.

von außen mit Chauffeur

von innen mit Passagier
Zudem gab es noch eine kleine Diskrepanz zwischen dem Auto welches Rouven vorschwebte. (ich sage SUV, er nannte es Hybrid) und dem Auto welches mir vorschwebte. (Mini Van sage ich, Rouven sagt zu lang). Letztendlich hat uns dann zum Glück doch ein Dodge Grand Caravan überzeugt, denn ich hätte ja niemandem mehr unter die Augen treten können, wenn ich plötzlich Besitzer eines SUVs geworden wäre. Jetzt haben wir eine schnuckelige Familienkutsche und morgen holen wir uns das Gefährt, nett mit Schleifchen drumherum, ab. Das heißt leider auch, dass es jetzt kein Zurück mehr gibt und ich wohl doch Gas geben muss.
Das nächste Großprojekt in Sachen Mobilität wird die Führerscheinprüfung sein, die Rouven und ich absolvieren und bestehen müssen. Zum Glück hat die kalifornische Führerscheinstelle alle Lehrvideos bei YouTube reingestellt.
von außen mit Chauffeur
von innen mit Passagier
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